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Broye Céréales investiert in einen Dinkelschäler

Der Vorstand von Broye Céréales in Granges-Marnand hat entschieden, in einen Dinkelschäler zu investieren, der die jährlich anfallenden 600 Tonnen Dinkel die von den Herstellern der Region angeliefert werden, verarbeiten kann.

Das spezielle am Dinkel ist, dass er geschält werden muss. Diese Aufgabe wird durch eine Maschine der Firma Horn aus Deutschland erledigt.

Diese Maschine wurde in den Getreidesilos von Granges-Marnand durch die Firma fenaco Anlagenbau eingebaut. Die Ware läuft durch eine Kammer mit Taumelsieb, in welcher der Dinkel mit Hämmern am Sieb gerieben wird. Dadurch wird er geschält und fällt dann durch das Sieb auf einen Tisch, wo das Korn vom Abfall getrennt wird.

Die Produktion des Dinkels hat nicht erste Priorität und die Maschine hat eher eine geringe Fördermenge, weshalb die Schälung in der ruhigen Periode, zwischen September und Dezember ausgeführt wird.

Die Inbetriebnahme des Dinkelschälers wurde von der LANDI BippGäuThal AG unterstützt, da in den Getreidesilos von Oberbipp vor einigen Jahren ein solcher Dinkelschäler installiert wurde.

Ein Informationstag, mit einem Austausch auf Deutsch und Französisch, ermöglichte es, unter Anleitung von Urban Artho, Verantwortlicher der Silos Oberbipp, seine Kenntnisse an Jean-Michel Bize, Silochef bei Broye Céréales und Verantwortlicher dieser neuen Anlage zu übermitteln.

Wir von fenaco Anlagenbau freuen uns, dass wir diesen Auftrag ausführen und damit etwas zur Annäherung der beiden LANDI und deren Siloverantwortlichen beitragen konnten.

Bereits wurden zwei Ernten erfolgreich mit dieser Maschine durchgeführt.
Es wird sogar in Betracht gezogen, die Annahmekapazität an diesem Standort auf 700 Tonnen zu erhöhen.

Muss also die Investition in eine zweite Maschine in Betracht gezogen werden?